Neue Ziele, neue Wege…

Momentan ist leider der Wurm drin. Letzten Samstag stürzte ich bei einer Radausfahrt und hatte Glück im Unglück. Bis auf ein paar Blessuren konnte ich mich noch nach Hause retten. Der Wind hatte mich regelrecht umgeblasen. Somit musste ich 2 Tage das Training aussetzen. Neben dem nicht so erfreulichen Ereignis musste ich gestern einen 400m Test schwimmen. Die Zeit war sehr gut. Nun werde ich am Mittwoch einen weiteren Test schwimmen, diesmal über 2000m. Seit dieser Woche geht das Training wieder so richtig los. Voller Tatendrang freue ich mich auf die Saison 2012. Momentan plane ich die Saison 2012 und werde  gezielt auf die Saisonhöhepunkte hinarbeiten. Wenn alles gut läuft, werde ich 2013 meine erste Langdistanz machen. Über den Winter werde ich meine Diplomarbeit schreiben und mein Studium abschließen. Anschließend werde ich mich eine Zeit lang nur auf den Sport konzentrieren. Mal schauen was bei raus kommt!! Ich werde euch auf den laufenden halten.

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Kurze Laufunterbrechung

Nach dem Lauf in Köln Porz musste ich leider eine kurze Laufpause einlegen. Beim Auslaufen hatte ich Schmerzen an der Hüfte. Ich ahnte schlimmes, jedoch war “nur” der Muskel an der Hüfte gereizt. Da ich sowieso Klausur schreiben musste, hörte ich auf meinen Körper und kompensierte das Lauftraining durch Aquajogging. Nun ist die Muskulatur wieder locker und ich kann das Lauftraining wieder aufnehmen. Zunächst werde ich aber vorsichtig sein und ein Mix aus Aquajogging und Dauerläufe machen.

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Was bisher geschah… Saison 2012

Seitdem 10.10.2011 habe ich wieder das Training aufgenommen. Anders als im vergangenen Jahr legte ich erst einmal eine solide Grundlage und habe ausschließlich im Grundlagentempo trainiert. Im Rahmen einer Studie in der Praxis „Dr Leischick“ (www.dr-leischik.de) habe ich bereits eine erste Leistungsdiagnostik im Radfahren gemacht. Die Wattwerte sind für die Jahreszeit schon in einem guten Bereich. Aufgrund der warmen Witterung konnte ich bis jetzt schon deutlich mehr Radkilometer fahren. Vor allem nutze ich die schönen Tage auf dem Rennrad, bevor das Mountainbike Training anfängt. Nach den 4 Wochen Grundlagentraining startete ich aus dem Training heraus in Köln Porz beim Volkslauf über 10km. Diesen Wettkampf nutze ich, um zu schauen wie momentan die Form ist. Völlig ohne Tempogefühl lief ich den ersten Kilometer in 3.06min an. Für den Anfang ein wenig schnell. Nach ca. 5km war ich bei 16.35min. Hinten raus bin ich ein wenig „eingebrochen“. Für das Training ist die Zeit 33.50min in Ordnung. Soweit die Blutwerte (Eisenwerte etc.) wieder den Normalzustand erreicht haben, werde ich anfangen gemäßigte Tempoläufe ins Training zu integrieren. Natürlich nutze ich die Pause bzw. die ersten Wochen des Trainings um weitere Sponsoren/Partner zu finden. Auch hier gibt es erfreuliches zu berichten. Später werde ich ausführlich darüber berichten Nun werde ich im Winter meine Diplomarbeit schreiben und freue mich Mitte/Ende des nächsten Jahres mein Studium abzuschließen.

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Stevens/Radsport Hübel

In Zusammenarbeit mit Stevens und Radsportladen Hübel habe ich ein neues Rennrad für die Saison 2012 bekommen. Ein richtig edles Teil!!! Seht selbst….

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3. Platz Ican Triathlon Mallorca

Kurz vor Saisonpause suchte ich mir noch einen Abschlusswettkampf auf Mallorca aus. Über die Mitteldistanz wollte ich noch einmal eine gute Performance abrufen und anschließend ein paar sonnige Tage auf Mallorca die Saisonpause einläuten. Da das Schwimmen im Meer war, absolvierte ich ein paar Schwimmeinheiten im Salzwasser, um mich daran zu gewöhnen. Am Wettkampftag herrschten optimale Bedingungen. Da wir schon um 8Uhr starteten, war das Meer „spiegelglatt“ und man konnte gut seinen Schwimmrhythmus finden. Leider waren auf der Schwimmstrecke noch Athleten der Langdistanz, daher verlor ich beim Schwimmen den Überblick und kam leider nur als vierter aus dem Wasser (ca. 1.30min hinter dem führenden). Gemeinsam ging ich mit Eneko llanos auf die Radstrecke. Wir machten ordentlich Druck und konnten den führenden einholen. Bis ca. 35km konnte ich dem hohen Tempo folgen und musste die restlichen Kilometer ein bisschen rausnehmen. Nach dem Radfahren war ich auf der vierten Position. Beim Laufen versuchte ich noch ein bisschen Gas zu geben. Gelaufen wurde in der Mittagshitze in der prallenden Sonne. Ärgerlich war die Situation an den Verpflegungsstellen. Bei der ersten und zweiten Verpflegungsstation war leider kein Wasser vorhanden, weder zum Abkühlen noch zum trinken. Daher musste ich die ersten 8km ohne jegliche Abkühlung auskommen. Bei den weiteren Verpflegungsstellen musste man sich die Zeit nehmen um sich zu verpflegen, da die Helfer einem die Becher/Gels nicht anreichten. Nach einem anstrengenden Halbmarathon lief ich als Dritter ins Ziel. Mit einem schönen und erfolgreichen Wettkampf auf Mallorca freue ich mich auf die Saisonpause.

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Deutsche Meisterschaften

Dieses Jahr wurden die Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz(0,75/20/5) in Grimma ausgetragen. Grimma war schon mehrmals Schauplatz der 2.Bundeliga und hatten dieses Jahr den Zuschlag für die Deutschen Meisterschaften bekommen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren startete ich in Grimma und kannte daher die Wettkampfstrecke. Letztes Jahr erwischte ich einen schlechten Schwimmstart und verpasste folglich die erste Radgruppe. Im Vorfeld war ich ziemlich aufgeregt und hoffte auf einen guten Schwimmstart meinerseits. Gerade auf der Sprintdistanz ist es entscheidend gut aus dem Wasser zu kommen. Dieses Mal lag das Glück auf meiner Seite und ich hatte nur ca. 15sec Rückstand auf den führenden. Aufgrund der erhöhten Anzahl an Einzelstartern durch die Deutsche Meisterschaft, blieb das Gedränge  im Wasser leider nicht aus. Auf der relativ anspruchsvollen Radstrecke konnte ich gut „Druck“ machen und schaffte den Sprung in die erste Radgruppe. Das Tempo war sehr hoch und nach jedem Wendepunkt bzw. Kurve musste kräftig in die Pedale getreten werden. Auch hier konnte ich mit den Cracks mithalten. Nach drei Radrunden mussten noch drei Laufrunden absolviert werden. Diesmal konnte ich vom ersten Kilometer an Tempo machen. Leider fehlte mir ein wenig „Stehvermögen“, sodass die Laufzeit unter den Erwartungen blieb. Mit einem 10. Gesamtplatz bin ich dennoch zufrieden und blicke optimistisch auf das kommende Wochenende „Mitteldistanz in Köln“.

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Münster Triathlon

Nach einer längeren Durststrecke versuchte ich meinen Titel von 2010 „Deutscher Hochschulmeister“ zu verteidigen. Nach den letzten Triathlon Rennen war die gesundheitliche Verfassung nicht die Beste. Mein Immunsystem war geschwächt, sodass ich nach jeder härteren Einheit einen Infekt bekam. In Münster versuchte ich ein solides Rennen hinzulegen und wieder den Spaß am Triathlonsport zurück zu gewinnen. Das Starterfeld war im Vergleich zum letzten Jahr deutlich stärker und ich wusste, dass es ziemlich schwer sein wird den Titel zu verteidigen. Nach einem missglückten Start beim Schwimmen konnte ich im Verlauf der Schwimmstrecke das Missgeschick wieder ausmerzen und stieg als Erster aus dem Müsteraner Hafenbecken. Dicht gefolgt von zwei Athleten versuchte ich beim Radfahren direkt Gas zu geben, sodass ich die Flucht nach vorne ergreifen konnte. Leider konnte ich den Vorsprung nicht wie gewollt halten, sodass ich nach ca. 10km  von zwei Athleten überholt wurde. Anscheinend konnte ich keine gute „Radperformance“ abrufen. Relativ gleichzeitig ging ich mit zwei Athleten auf die Laufstecke. Einen Athleten habe ich noch bekommen, sodass ich Platz zwei belegen konnte. Im Vergleich zu letztem Jahr bin ich ca. 1.30 Minuten schneller Rad gefahren und ca. 1 Minute schneller gelaufen. Im Endeffekt bin ich ziemlich glücklich über das Ergebnis.

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Start trotz Krankheit

Auch im diesen Jahr stand der berühmte Schliersee Triathlon auf dem Wettkampfkalender der 1.Bundesliga. Im Vorfeld hatte ich mich sehr auf den Triathlon gefreut, da das Radfahren einen größeren Stellenwert hat und eine wunderschöne Landschaft bietet. Des Weiteren konnte ich mich gut von den beiden Wettkämpfen Bonn und Indeland erholen. Die Trainingseinheiten verliefen alle sehr positiv. Jedoch hatte ich ein bisschen Pech. Zum einen konnte ich beim Radfahren einen „beinahe Sturz“ verhindern, musste aber mit dem Laufen pausieren, da ich mit dem Bein gegen den Lenker gekommen bin und somit ein Bluterguss hatte. Zum anderen fing ich mir am Mittwoch eine Erkältung ein. Vor dem Rennen am Samstag hatte ich immer noch Kopfschmerzen und überlegte mir, nicht an den Start zu gehen. Problem war nur, dass wir nur zu viert angereist waren (statt zu fünft) und somit mussten alle Athleten heile ins Ziel kommen.

Unmittelbar vor dem Startpfiff war ich mir unsicher, ob ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Das Schwimmen verlief den Umständen entsprechend gut. Nur auf den ersten dreihundert Metern hatte ich Probleme meinen Rhythmus zu finden. Angstgefühle und Atemnot machten das Schwimmen zu einer Herausforderung. Ich spielte mit dem Gedanken auszusteigen. Nachdem Schwimmen war ich im Mittelfeld und landete in der zweiten Radgruppe. Mein Ziel war es, nicht aus der Radgruppe herauszufallen. Letztes Jahr verlor ich nämlich direkt am ersten Berg den Anschluss. Dieses Mal konnte ich mich in der Radgruppe halten und kam an Position achtzehn in die zweite Wechselzone. Leider waren dort nicht meine Laufschuhe. Ein Teamkamerad  hatte leider die Wechselzonentüte mit der Tüte für nach den Rennen verwechselt. Ich habe mich drauf verlassen und verwechselte die Tüten ebenfalls. Somit musste ich in den Zielbereich laufen, um meine Laufschuhe zu holen. Durch die Aktion verlor ich ca.130 sec. Beim Laufen war ich aufgrund dieses Missgeschickes  mental nicht mehr in der Lage an die Grenzen zu gehen bzw. durch die Krankheit war dies wahrscheinlich auch besser. Das Lauftempo entsprach gerade mal einem schnellen Trainingslauf. Im Endeffekt bin ich mit der Leistung nicht zufrieden. Aufgrund der Krankheit bin ich aber dennoch froh, heil ins Ziel gekommen zu sein. Ohne die Krankheit wäre eine Top 15.Platzierung drin gewesen.

 

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Sieg Indeland Triathlon

Sieben Tage nachdem Bonn Triathlon startete ich beim Indeland Triathlon über die Mitteldistanz. Die Regenerationszeit war relativ kurz und ich wollte dennoch versuchen meinen Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Die Wetterprognose war nicht gerade rosig, Dauerregen und böiger Wind waren angekündigt. Der Veranstalter/Kampfrichter entschlossen sich Scheibenräder zu verbieten und nahmen sich vor, bei unsicherer Fahrweise auf dem Fahrrad die Athleten aus dem Rennen zu nehmen. Zum Glück setzte der Dauerregen nicht ein und man musste „nur“ mit dem starken Wind vorlieb nehmen. Schon beim Schwimmen merkte man den Wind. Der Blausteinsee wurde dadurch zu einem unruhigen Gewässer, welches das Schwimmen zusätzlich erschwerte. Mit dem hohen Wellengang kam ich ganz gut zurecht, sodass ich als erster auf die Radstrecke ging. Auf der 80km Radstrecke musste man sich voll konzentrieren, um einen sicheren Fahrstill zu gewährleisten. Im Vorfeld hatte ich sehr viel Respekt vor dem Wind, da ich relativ ungerne gegen den Wind fahre und lieber eine profilierte Strecke bevorzuge. Auch hier kam ich überraschenderweise gut mit den Witterungsverhältnissen zurecht. Da ich beim Bonn Triathlon zwei Gels verloren hatte, hatte ich diesmal eine „Radbox“ dabei und konnte somit problemlos auf die Gels zurückgreifen. Mit der schnellsten Radzeit wechselte ich als Führender auf die Laufstrecke. Dreiviertel der Strecke konnte ich noch relativ locker durchlaufen. Auf den letzten fünf Kilometer war so langsam der Akku leer. Da ich jedoch genug Vorsprung hatte, konnte ich die letzte Runde ein wenig lockerer gestalten. Mit ca. 4Minuten Vorsprung war ich glücklicher Gewinner des „4.Indeland Triathlon“. Nach zwei harten aber auch schönen Wettkämpfen, freue ich mich auf die Regeneration.

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Bilder

Hier noch ein paar Artikel:

- http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=spor&itemid=10066&detailid=900550&bid=1143364
- http://www.bonn-triathlon.de/
- http://www.express.de/regional/bonn/bonn-triathlon–magenschmerzen-stoppten-olli-nicht/-/2860/8553448/-/index.html
- http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1304633498416.shtml

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